Monatsarchiv für Juli 2006

Bischofsmütze (1446 m) / Brunnkogel (1708 m)

Donnerstag, den 27. Juli 2006








Am 27.07.2006 startete ich alleine um 6 Uhr bei der Taferlklause – es war bereits sehr warm. Ich ging den bekannten Weg Richtung Hochlecken hoch und zweigte beim “Bündl” links ab und ging entlang eines unmarkierten Steigs der jedoch gut auszumachen war. Nach und nach wurde es steiler und es waren auch einige leichte Kletterpassagen zu bewältigen um schließlich am Gipfel der Bischofsmütze anzukommen. Nach einer kurzen Rast gings durch eine Latschengasse in Richtung Brunnkogel – es geht durch einen relativ steilen Graben hinauf – das Gestein war dort sehr lose – für den Abstieg eher nicht empfehlenswert. Nach ca 2 h erreiche ich um 08:00 Uhr den Gipfel des Brunnkogel. Nach einer ausgiebigen Rast entschließe ich mich nicht wie geplant über das Aurachkar abzusteigen sondern stieg übern den Schafluckensteig zum Langbathsee ab. Der Steig ist im oberen Bereich recht angenehm zu gehen – unten jedoch ist er auch nicht schwierig jedoch ist er sehr ausgesetzt. Nach 1,5 h erreich ich den See – hier mach ich nochmals eine Kurze Pause und wandere noch eine Stunde zurück zur Taferlklause. Im Anschluss gabs natürlich das verdiente Bad im Attersee. Hier gibts Fotos von der Tour.

Schönberg (2090 m) / Hochkogel (1591 m)

Dienstag, den 25. Juli 2006








Am 24.07.2006 gingen Thomas und ich eine Tour. Wir starten um 6 Uhr in der Heimat und eine Stunde später starten wir am Parkplatz Dielleiten. Mittlerweile ist es mein dritter Versuch den Schönberg zu besteigen – nach Faulheit & neuen Schuhen (Blasen) sollte es heute gelingen. Anfangs gings komot bergauf immer entlang des Gimbach – vorbei an der Mittereckalm. Nach der Alm geht es steil empor – anfangs noch durch den Wald geht es später durch einen steinigen Graben hinauf zur Hochkogelhütte – die Hütte lassen wir rechts liegen und es ging weiter über felsiges Terrain Richtung Schönberg. Wir entscheiden uns über den West-Anstieg den Gipfel zu erreichen – es geht über relativ leichtes Felsgelände vorbei an Schneefeldern. Kurz vorm Gipfel geht es nochmals etwas runter und im Anschluss geht es einen Hang in Serpentinen hoch zum Gipfel des Schönberg oder Wildenkogel. Nach 3 h 40 min erreichen wir den Gipfel.

Oben ist lediglich eine Gruppe der NF Vöcklabruck – es ist leicht windig. Nach einer ausgiebigen Rast beginnen wir den Abstieg über den Ostgrat – dieser ist teilweise etwas spektakulär, da er teilweise relativ steil ist. Nach den steilen Passagen beginnt eine recht gemütliche Wanderung durch das Feuertal hinunter zur Hochkogelhütte. Bei der Hütte genehmigen wir uns noch einen kühlenden Saft und im Anschluss besteigen wir noch den nahen Hochkogel. Der weitere Abstieg ist geprägt von den sich auflösenden Bergschuhen – Gott sei Dank haben sie noch bis zum Parkplatz gehalten. Am Ausgangspunkt gönnen wir uns noch ein kühles Bier und ein eiskaltes Fußbad im Gimbach. Es war eine gelungene Tour. Hier gibts Fotos von der Tour.

Überschreitung der Zimnitz – Leonsberg, Gartenzinken

Samstag, den 15. Juli 2006








Am 15.07.2006 ging ich meine erste Solotour dieses Jahres.. Es war perfektes Wanderwetter gemeldet. Um 08:15 Uhr starte ich in Pfandl bei Bad Ischl. Anfänglich gings noch recht flach entlang der “engen Zimnitz”. Im Anschluß geht es dann in Serpentinen steil hinauf bis zur Schüttalm (1166 m). Die Schüttalm ist eigentlich gar keine Alm mehr – dort ist mittlerweile alles zugewachsen – Almcharakter gibts nicht. Bis zur Alm herrschte gute Sicht und hie und da blinzelte die Sonne durch – grunsätzlich recht angenehm zum gehen. Ab der Alm beginnt der Grat der Zimnitz, der sehr angenehm zu gehen ist – hin und wieder ein bisserl ausgesetzt aber eigentlich sehr unproblematisch.

Nach ca. 2 h erreiche ich bei Sonnenschein den Gipfel des Leonsberg (1745 m). Ich mache eine ausgiebige Gipfelrast – leider sind die umliegenden Berge noch im Nebel. Um 11:00 Uhr beginne ich den Abstieg entlang des Grats zum Gartenzinken. Dieser ist genauso angenehm zu gehen wie der Zustieg. Beim Gartenzinken legte ich noch eine kurze Pause ein und begann dann den Abstieg nach Pfandl. Dieser Teil der Wanderung gestaltete sich als der schwierigste Teil, denn teilweise ist es steil und etwas lose. Nach 1 h 50 min erreichte ich wieder das Auto. Am Attersee genoß ich noch ein kühlendes Bad und dann gings ab Nachhause. Hier gibts Fotos von der Tour.