Monatsarchiv für Oktober 2006

Kosennspitz, Nazogl, Angerkogel

Freitag, den 27. Oktober 2006








Heute gings mit Reinhard in ein mir ganz unbekanntes Gebiet, nämlich in die Steiermark, genauer gesagt nach Liezen in die Hochangern Gruppe, einen südlichen Ausläufer des Toten Gebirge.

Wir starteten bei traumhaftem Herbstwetter um 08:45 Uhr auf der malerischen Hintereggeralm. Gleich zu Beginn gings sehr steil bergwärts immer wieder querten wir steile Grashänge (schock schwere Not ;-) ). Nach ca. 1,5 h entschieden wir und auch den Kosenspitz mitzunehmen welchen wir nach insgesamt 125 Minuten Aufstieg erreichten. Der Kosenspitz ist eine recht ausgesetzte Felsnase in der Hochangern Gruppe und bietet ein tolles Rundum Panorama – besonders zur Mölbling Gruppe und zum Warscheneck. Nach einer längeren Pause gings wieder zur Wegkreuzung zurück und dann über steinige “Haufen” in Richtung Nazogl. Dort herrschte schon etwas mehr Betrieb. Auch hier gönnten wir uns eine längere Pause um dann zum einsamen Teil der Tour zu kommen.

Wir gingen vom Nazogl weiter über das Plateau zum Angerkogel (einen potenziellen Schitourengipfel). Auch hier immer der Warscheneck Stock vor uns. Den Gipfel des Angerkogels erreichten wir über einen unmarkierten Steig und stiegen dann nordseitig wieder zum Wanderweg ab. Von nun an gings durch eine sehr einsame “Märchenlandschaft” die sich ständig änderte. Vorbei an der Aiplhütte stiegen wir dann steil durch den Wald wieder zur Hintereggeralm ab. Dort machten wir noch eine Einkehr und gönnten uns einen verdienten Gerstensaft. In Summer waren wir genau 7 h unterwegs.

Tourdaten:

  • Hintereggeralm – Kosenspitz 08:45 – 11:00
  • Kosenspitz – Nazogl 11:30 – 12:23
  • Nazogl – Angerkogel 13:00 – 13:25
  • Angerkogel – Hintereggeralm 13:30 – 15:45

Hier ein paar Fotos von der Tour.

Hochleckenhaus – Brunnkogel

Donnerstag, den 26. Oktober 2006








Wie mittlerweile jedes Jahr gings auch heuer wieder zum Hüttenabschluß aufs Hochleckenhaus. Einige von uns nahmen sich den Tag frei und gingen von Weißenbach. Die Meisten jedoch nahmen die bekannte Variante von der Taferlklause. Der Aufstieg zum Haus erfolgte in 80 Minuten. Oben wurde es dann zu späterer Stunde recht lustig & feucht fröhlich. Der Wirt Karl reizte seine Musikanlage bis in die frühen Morgenstunden aus ;-) Am nächsten Tag waren dann alle ziemlich geschlaucht – Wolfgang & ich machten noch einen Abstecher zum Brunnkogel danach gabs Frühstück und wir stiegen flott ab. Beim Abstieg kamen uns Menschenmassen entgegen – wer die Einsamkeit sucht ist am Hochlecken falsch. Hier ein paar Fotos.

Ausseer Zinken (1854 m)

Sonntag, den 15. Oktober 2006

Klaus & ich bestiegen am 15.10.2006 bei Kaiserwetter den Ausseer Zinken im Norden des Dachsteingebirges. Wir starteten bereits zeitig (um 7 Uhr) in Attnang und fuhren aus dem Nebel in die Sonne. Ab Ischl herrschte traumhaftes Wetter. Wir fuhren weiter über den Pötschen nach Bad Aussee und konnten bereits bei der Anfahrt das herrliche Panorama genießen.

Um 08:25 Uhr starteten wir beim Bahnhof in Bad Aussee – es herrschte heftiger Wind. Für den Aufstieg wählten wir die Variante über die Handleralm. Vom Bahnhof aus gingen wir links (östlich) um dann im Wald immer recht steil im Schatten aufzusteigen. Immer wieder blinzelte die Sonne durch – bereits beim Aufstieg zeigte sich immer wieder das Panorama des Toten Gebirge. Nach ca 2 h erreichten wir die Handleralm und pausierten erst mal in der Sonne. Danach gings relativ eben weiter in einer U Form auf den Ausseer Zinken, den wir nach insgesamt 3stündiger Wanderung erreichten.

Oben genossen wir eine längere Pause und bewunderten das Panorama – Dachstein, Sarstein, Schafberg, Höllengebirge, Totes Gebirge, Grimming, Niedere Tauern,…. – einmalig. Nach der Pause stiegen wir über die Planeralm & den Planergraben ab. Der Abstieg gestaltet sich ähnlich wie der Aufstieg nämlich recht steil und waldreich. Nach 2 h Abstieg erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt – den Bahnhof. Der Gipfelsieg wurde dann noch mit einem Weißbier auf der Pötschenhöhe begossen.

Fazit: Eine wunderbare Tour in einen für uns eher unbekannten aber doch recht abwechslungsreichen Gebiet. Wir kommen wieder! Hier einige Fotos von der Tour.

Gamskogel (1628 m)

Samstag, den 7. Oktober 2006








Stefan, Wolfgang, Stefan und ich bestiegen am 07.10.2006 den Gamskogel. Der Gamskogel ist ein relativ einsamer Almberg und ein westlicher Ausläufer im Toten Gebirge. Wir starteten um 09:15 Uhr bei der Rettenbachalm und wanderten lange Zeit durch den Wald, immer wieder Forststraßen querend. Nach einiger Zeit erreichten wir die Hinteralm – das Wetter wurde leider zunehmend schlechter. Von der Alm konnten wir bereits das Tagesziel, den Gamskogel, sehen. Wir setzten die Wanderung fort und trafen die einzigen 2 Wanderer die uns heute begegneten. Es ging weiter, nicht mehr allzu steil bergwärts, und nach ca. 2 h erreichten wir den Gipfel. Leider war es etwas windig und bewölkt.

Bedingt durch das schlechte Wetter stiegen wir nach der Gipfelpause rasch ab. Um ca. 12:50 erreichten wir wieder die Rettenbachalm. Dort herrschte bereits reges Treiben denn heute war Almabtrieb. Das verdiente Bier tranken wir bedingt durch die Talsperre etwas schneller um nicht 3 weitere Stunden im Rettenbachtal verweilen zu müssen. Beim rausfahren begann es dann auch bereits zu regnen – Glück gehabt. Hier ein paar Fotos von der Tour.