Monatsarchiv für Dezember 2006

Großer Sonnstein (1037 m)

Sonntag, den 31. Dezember 2006








Wie letztes Jahr am Silvestertag gings auch heuer wieder auf den Großen Sonnstein von Ebensee aus. Die Tour bildete einen würdigen Abschluss des Bergjahres 2007.

Wir starteten zu 10 vom Parkplatz in Ebensee und schritten zügig voran. Am Wanderweg riss die Gruppe dann auseinander und so marschierten alle im mehr oder weniger gemütlichen Tempo zum Gipfel des Großen Sonnstein. Das Wetter war für einen Silvestertag recht angenehm und warm, lediglich ein stürmischer Wind, welcher sich dann am Gipfel gänzlich verzog, wehte. Oben wurde dann der Ausklang des Jahres mit Weißbier vom Fass, Weißwürsten, Laugengebäck und Händlmayr Senf gefeiert. Nach einer knapp 2stündigen Gipfelrast in der Sonne stiegen wir auf den mittlerweile recht trockenen Weg wieder zum Ausgangspunkt ab.

Wieder mal ein recht gelungener Ausklang des Jahres – leider ohne Schnee. Hier gibts ein paar Fotos von der Tour.

Traunstein (1691 m)

Mittwoch, den 27. Dezember 2006








Heute, 27.12.2006(!!), gings mit Reinhard auf den Traunstein. Eigentlich sollte man ja winterliche Verhältnisse zu diesem Datum erwarten aber dem war nicht so.

Wir starteten zeitig nach Sonnenaufgang bei -6 C und wanderten die Forstraße zum NF Steig entlang. Danach gings über den größtenteils aperen Steig zum Traunsteinhaus. Nur im oberen Teil, kurz unterm Haus wars im Schatten recht eisig, da muss man halt aufpassen ;-) . Nach einer kurzen Rast auf der leeren (!) Terasse gingen wir auf direktem Weg zum Traunstein Gipfel, wo wir nach insgesamt 3,5 h ankamen – auch dort waren wir allein. Nach Umziehpause und Fotopause gings zurück zur Gmundnerhütte wo wir noch in der Sonne verweilten um dann im Anschluß über den Mair Alm Steig zur Forststraße abzusteigen.

Erneut beim NF Steig Einstieg angekommen wählten wir nicht die Forststraße sondern den Miesweg, ein wirklich “geheswerter”, recht einfacher Weg entlang des Sees. Nach insgesamt 7,5 h erreichten wir wieder den Parkplatz und im Anschluss kehrten wir noch im Hotel Grünberg ein. Eine gelungene Tour – vor allem wenn man das Datum bedenkt – während der ganzen Tour wurden wir von der Sonne verwöhnt – was will man mehr. Hier ein paar Fotos von der Tour.

Großer Sonnstein (1037 m)

Dienstag, den 26. Dezember 2006

Am 26.12.2006, dem Stefanitag, ging’s bei strahlenden Sonnenschein (am Gipfel) auf den Großen Sonnstein von Ebensee aus. Wir starteten um 08:00 Uhr bei dichtem Nebel in Puchheim. Am Weg nach Ebensee stieß Bertl noch zu und in Ebensee trafen wir dann noch Thomas. Bei Nebel-Sonne-Mix starteten wir in Ebensee und wanderten den bekannten Weg den Berg hoch. Der Weg war größtenteils recht trocken und sehr gut zu begehen. Weiter oben wurde der Nebel dann immer lichter und es ergaben sich schöne Lichtstimmungen. Nach ca. 55 Minuten waren wir mit einigen anderen Mitwanderern am Gipfel. Es war windstill und strahlender Sonnenschein welcher immer wieder durch Wolken unter uns leicht gestört wurde. Die Sicht war extrem klar – super. Nach einer längeren Gipfelrast (inkl. Bierchen) gings dann wieder runter und nachhause wo sich mittlerweile der Nebel auch verzogen hat. Hier gibts ein paar Fotos von der Tour.

Über die Brennerin (1602 m) nach Weißenbach

Freitag, den 8. Dezember 2006








Am Maria Empfängnis Feiertag, dem 08.12.2006, machten Reinhard und ich eine Rundtour im Höllengebirge. Es ging von Forstamt über den Brennerriesensteig auf das Höllengebirgs-Plateau. Dann über Brennerin (1602 m), Dachsteinblick (1559 m), Mahdlgupf (1261 m), Schoberstein (1037 m) nach Weißenbach am Attersee. Im Anschluss wanderten wir über den Nikoloweg entlang des Attersees zurück zum Ausgangspunkt.

Beim Start herrschte noch dichter Nebel, doch bereits nach wenigen Höhenmetern lichtete sich dieser, sodass wir am Plateau strahlenden Sonnenschein & gute Fernsicht genießen konnten. Weiters herrschte wärend der ganzen Zeit am Plateau ein zünftiger Föhnsturm. Eine super “Wandertour” für einen 8. Dezember !! Hier gibt sein paar Fotos von der Tour.

Lahnerkogel (1854 m)/Kitzstein (1925 m)

Sonntag, den 3. Dezember 2006








Am Sonntag den 03.12.2006 starteten Reinhard & ich in Wels bei dichtestem Nebel. Unser Tagesziel war wieder einmal die Pyhrn Priel Region. Einige Zeit nach Kirchdorf lichtete sich dann der Nebel und wir konnten die möglichen Ziele ausmachen. Es schien so als das auf den Bergen wirklich nur wenig Schnee liegt – wir entschieden uns dann für den Bosruck vom Pyhrnpass weg.

Um ca. 08:20 Uhr starteten wir im Schatten bei Wind und bitterer Kälte. Anfänglich gings noch durch den Hochwald uns schon nach kurzer Zeit die Fuchsalm. Von da an gings durch den Wald auf einen sehr angenehmen und nicht zu steilen Weg. Immer wieder kann man bereits das Panorama in Richtung Totes Gebirge & Dachstein genießen. Auf ca. 1700 m lichtete sich der Wald und wir passierten ein steiles Wiesenstück vorbei an einigen Lawinenverbauungen. Unser erstes Ziel der Lahnerkogel war direkt vor uns und nach ein paar leichten Klettereien standen wir am ersten Vorgipfel des Bosruck.

Die Pause fiel nur kurz aus da der Wind ordentlich pfiff. Der folgende Teil war dann etwas anspruchsvoller. Es ging immer am steilen Grat entlang – teilweise über kleinere Schneefelder – jeder Schritt musste da sitzen. Nach etwa 2 h Gesamtaufstiegszeit erreichten wir dann den Kitzstein. Auch hier verweilten wir nur kurz um zum Bosruck weiter zu gehen. Hier verschärfte sich der Weg für mein Empfinden noch etwas, sodass am Ende des ersten 1/3 für mich Schluss war. Es war mir dann doch zu ausgesetzt – vielleicht liegt mir noch immer mein Absturz in den Knochen? Für Reinhard war es kein Problem nicht mehr zum Bosruck weiter zu gehen. Wir gingen dann den Grat zurück bis kurz vorm Lahnerkogel – dort legten wir noch eine gemütliche Rast in der Sonne ein um dann über den Aufstiegsweg abzusteigen.

Der Weg runter gestaltete sich, wie der Aufstieg, recht einfach jedoch war der Weg jetzt nicht mehr gefroren und dementsprechend dreckig. Nach etwa 90 Minuten Abstieg erreichten wir wieder den Parkplatz. Beim heimfahren kehrten wir noch ein um dann kurz vor Kirchdorf in der Nebelsuppe zu verschwinden. Hier gibts Fotos von der Tour.