3 Schitouren-Tage in den Niederen Tauern
Am Wochenende vom 02.03.2007 – 04.03.2007 waren Gitti, Albert, Hermann, Stefan & ich in den Triebener- & Rottenmanner Tauern Schitourengehen. Ursprünglich wollten wir ja nach Neujahr gehen aber aufgrund der miesen Schneelage gingen wir dieses Wochenende. Hier gibts die Fotos
vom Tourenwochenende.
Tag 1: Triebenkogel

Hermann, Stefan & ich starteten um 07:30 bei strömenden Regen und dichten Wolken. Schnurstracks gings über die Autobahn nach Trieben und in der Folge ins Triebental zum Gasthof Braun. Dort lag doch einiges am Schnee, zudem lockerte es leicht auf. Wir entschieden uns als erstes Ziel für den 2055 m hohen Triebenkogel.
Anfänglich ging es entlang einer Forststraße welche in der Folge durch Waldgelände abgelöst wurde. Der Schnee war recht nass & schwer. Nach einiger Zeit kamen wir bei der Kälberhütte vorbei. Von hier an wurde es zunehmend etwas steiler – wir stiegen weiter durch den Wald hoch um dann in freies Gelände zu gelangen. Immer wieder riss es leicht auf. Im freien Gelände entschieden wir uns für den Aufstieg über den Nord-Ost Rücken. Nach 2 h 45 Minuten erreichen wir den recht abgeblasenen Gipfel. Sogar die Sonne und der blaue Himmel waren uns für ein paar Minuten vergönnt.
Nach einer Pause fuhren wir ab – der Schnee war sehr schwierig zu fahren – dementsprechend gab es auch einige Stürze. Bei der Kälberhütte entschieden wir uns über die Forststraße abzufahren was uns ein längeren Forststraßen Hatscher bescherte. Beim Ausganspunkt angekommen kehrten wir noch beim Gasthaus Braun ein. Wir dürften wohl die Einzigen an diesem Tag am Triebenkogel gewesen sein.
Tag 2: Großer Bösenstein/Hauseck


Nach einer “anstrengenden” Nach – Gitti & Albert stießen in der Nacht zu uns sollte unser Tagesziel der Große Bösenstein sein. Wir fuhren also über die Mautstraße zur Edelrautehütte. Bedingt durch die doch recht rutschige Straße schafften es Hermann & Gitti nicht rauf zu kommen. Stefan & Albert legten die Ketten auf uns so holten wir die beiden auf halber Strecke ab. Ein bischen mehr Information an der Mautstelle hätte uns vor dieser Unannehmlichkeit bewahrt.
Nach dieser Verzögerung gings los. Vorbei an der Edelrautehütte und dem Scheibelsee marschierten wir bei doch recht dichter Bewölkung und teilweise leichten Schneefall in Richtung Talschluß. Wir stiegen in der Folge über einen steilen, pulvrigen Hang auf 2150 m zur Grünen Lacke auf. Dort verstärkte sich der Nebel & der Schneefall zunehmend. Wir entschieden uns dafür umzudrehen und so marschieren wir bei widrigen Verhältnissen aus dem Talschluss – es waren kaum noch Spuren zu sehen. Weiter draußen wurde gsd die Sicht wieder besser. Wir fuhren den Aufstiegshang ab – super Bedingungen.
Unten entschlossen wir uns noch auf 1982 m hohe Hauseck zu gehen. Stefan & Albert spurten den nördlich gelegenen Waldhang zum Grat. Oben angekommen fuhren wir am abgeblasenen Grat entlang zum Gipfel des Hauseck. Dort herrschte teilweise ein orkanartiger Sturm – dementsprechend kurz war die Gipfelpause. Die Abfahrt erfolgte dann teilweise über den Aufstiegsweg – weiter unten entschieden wir uns für einen flachen östlichen Hang um schließlich direkt bei der Hütte anzukommen. Dort gab es noch eine gemütliche Einkehr. Neben uns waren noch zwei drei andere Gruppen unterwegs – am Bösenstein oben war keine.
Tag 3: Hochschwung


Am dritten Tag, dem Heimreisetag, starteten wir zeitig und fuhren nach Oppenberg/Gulling. Dort trafen wir erstmals mehrere Schitourengeher. Anfänglich gings über Wiesen, und in der Folge stiegen wir in Spitzkehren durch einen Hochwald auf. Am Ende des steilen Stücks erwartete uns ein Windbruch den wir überklettern mussten. Weiter gings in einer langen Waldschneise mit jeder Menge Windschäden. Weiter oben gings dann von der Schneise in ein kupiertes Waldgelände – immer in Richtung Graben-/Talschluss.
Nach einiger Zeit überschritten wir die Waldgrenze und stiegen weiter bei stürmischem Wind über die freien, nicht allzu steilen Hänge auf. Oben wurde es richtig unangenehm da das Gelände teilweise recht vereist war. Ich entschied mich kurz unterm Gipfel abzufellen und mit den Schuhen aufzusteigen (war ein Fehler – war nicht wirklich angenehm). Die anderen stiegen weiter mit Schi auf. Oben war es aufgrund des Windes sehr unanagenehm. Nach ca. 2 h 40 Minuten waren wir oben.
Sogleich ging es nun an die Abfahrt über den Aufstiegsweg – der Schnee war sehr (Bruch-)Harschig
. Unten im Wald wurde es dann besser. Am Schluss fuhren wir noch über die Schneise ab – das steile Waldgelände umrutschten wir über einen sehr steilen ausgerodeten Hang – war nicht wirklich angenehm aber es funktionierte. Beim Ausgangspunkt angekommen herrschten strahlender Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen. Nach der Heimfahrt wurden wir noch bei Albert auf Bratl und Kaffee & Kuchen eingeladen
Am 27. März 2007 um 22:15 Uhr
Eine sehr schöne Hp: habe ich hier vorgefunden, ich bin beeindruckt.
Danke und viel Spaß.
MFG: Brunhild