Dachsteinblick (1559 m) vom Weißenbachtal













Am 22.04.2007 ging es auf eine Tour auf den Dachsteinblick im Höllengebirge. Der Aufstieg war diesmal etwas besonderes, denn er erfolgte nicht auf den bekannten markierten Wegen sondern aus dem Weißenbachtal auf einem unmarkierten Jägersteig. Eine Tour bei der Orientierungssinn gefragt war ;-) . Hier die Fotos von der Tour.

Wir starteten um 08:20 Uhr im Weißenbachttal bei den Gimbach Kaskaden. Zuvor hatten wir noch ein Auto zu unserm Zielpunkt, der Taferlklause, gestellt. Anfänglich ging es entlang des Gimbach auf ausgetretenen Pfaden. Die Kaskaden sind keinen Besuch wert. Nach einiger Zeit kamen wir dann zur “Saglstube”, dort überkletterten wir zwei Gatter um im Anschluss auf einer Forststraße weiter hochzusteigen.

Am höchsten Punkt der Forststraße zweigten wir dann auf einem Pfad, teilweise über leichtes Felsgelände, im Wald steil bergwärts. Nach ca. 150 Höhenmetern trafen wir auf einen ausgetretenen Pfad welche uns zur Fürstenbergstube, einer alten Jagdhütte, führte. Nach einer Rast ging es weiter. Wir folgten den bereits bekannten Pfad. Dieser führte dann über einen aufgeforsteten Windbruch steil bergwärts. Aufpassen war angesagt um nicht vom Weg abzukommen.

Am Ende des Windbruchs wählten wir dann den Aufstieg über einen Bergrücken – hier fanden wir Gott sei Dank den Einstieg in eine Latschengasse, welche uns hinauf bis zum Kamm auf dem der Dachsteinblick liegt führte. Nur einige wenige Markierungen waren vorhanden. Diese waren aber doch notwendig um den Weg zu finden.

Oben wanderten wir kurz zum Dachsteinblick und dann weiter in Richtung Hochleckenhaus. Bei der Gegensteigung zwischen Gaisalm & Hochleckenhaus erwartete uns dann ein riesiger “Kyrill Slalom”. Hunderte umgestürzte Bäume die umgangen bzw. überklettert werden wollten.

Nach ungefähr 5,5 h erreichen wir hungrig & durstig den Stützpunkt Hochleckenhaus. Hier genehmigten wir uns ein gutes Essen & Weißbier. Wie es der Zufall so wollte trafen wir auch Bergfexing Harry aus Wels. Harry betreibt ebenfalls ein Online Tourenbuch. Nach einer ausgiebigen Ratscherei und einer Runde Zirbe (Danke Harry) machten wir uns an den Abstieg über das Aurachkar. Teilweise noch einiges an Schnee drinnen aber nach ca. 1 h kamen wir unten an. Harry verabschiedete sich zur Großalm (Er ist über den Schafluckensteig aufgestiegen) und wir holten noch das zweite Auto aus dem Weißenbachtal.

Eine lange, recht einsame und sehr schöne Tour. Vor allem die Wegsuche zum Dachsteinblick hatte auch einen besonderen Reiz.

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