Hoher Nock (1963 m) / Seehagelmauer(1825)

Heute am Muttertag, 13.05.2007, ging es mit Reinhard in ein mir nur vom vorbei fahren bekanntes Gebiet. Wir wanderten von Ramsau/Molln über die Feichtau auf den Hohen Nock & die Seehagelmauer. Eine wunderschöne aber auch recht lange Tour. In Summe waren wir 8 h unterwegs. Hier die Fotos Fotos
von der Tour.
Wir starten um 08:00 Uhr am Schießplatz in Ramsau/Mollen. Am Wochenende ist hier kein Betrieb und so können wir problemlos über das gesamte Gelände marschieren. Wenn geschossen wird, ist das gesamte Gelände bewacht. Nachdem wir das grausliche Gelände passiert haben ging es weiter eine Forststraße entlang die in der Folge in einen Weg überging. Der Weg ging durch einen urigen Mischwald bergwärts. Wir wandern immer entlang des Niklbaches um dann um 09:30 die Feichtau Alm zu erreichen.
Wir wandern über das schöne ausgedehnte Almgelände auf dem sich auch ein paar Hütten befinden. Bei der AV Hütte legten wir unsere erste Pause ein und konnten bereits einen ersten Blick in Richtung unseres Zieles werfen. Es lag doch noch einiges an Schnee oben. Nach der Pause wanderten wir weiter in Richtung Hoher Nock. Anfangs ging es über einen Kamm in Richtung des Kars in dem der Weg ist. Auch hier wütete “Kyrill” und das nicht zuwenig. Anfänglich noch ausgeschnitten befanden wir uns weiter hinten in einem Baum Irrgarten. Zwei Wander kamen uns entgegen die verzweifelt aufgaben. Wir ließen uns nicht entmutigen und fanden relativ flott den richtigen Weg.
Nach und nach wurde das Gelände alpiner. Wir wanderten im Kar, über große stabile Geröllfelder in Richtung Hoher Nock. Im oberen Bereich waren auch einige, Gott sei Dank recht weiche ,Schneefelder zu queren. Am Sengsengebirgskamm angekommen sind es dann noch 15 Minuten über flaches Terrain zum Gipfel des Hohen Nock, den wir um 11:45 nach 3 h 45 Minuten Aufstieg erreichten.

Oben war dann mal eine ausgiebige Pause angesagt. Leider war es ein wenig diesig und so war die Fernsicht eher mäßig. Nichts desto trotz sieht man die umliegenden Gebirge – Totes Gebirge, Haller Mauern, Reichraminger Hintergebirge, Voralpen. Nach ausgiebigem Fotografieren machten wir uns an den Abstieg. Wir entschieden uns noch die Seehagelmauer/Seekopf mitzunehmen. Ein Abstecher der One Way etwa 20 Minuten benötigt. Der Gipfel scheint selten besucht zu sein, denn der letzte Eintrag im Gipfelbuch ist vom 25.12.2006.
Nach dem Abstecher ging es dann flott abwärts. Wir wurden sogar überholt von einem Figl Fahrer mit seinem Spezi. Sie haben die letzten kläglichen Reste noch zum Schifahren genutzt. Im unteren Bereich stiegen wir dann wild zu den Feichtau Seen ab da wir uns den Wald Irrgarten nicht nochmal geben wollten. Gott sei Dank war das Gelände relativ problemlos. Nach einer Pause am See gingen wir dann über den Aufstiegsweg, vorbei an den Feichtau Hütten, wieder zurück zum Ausgangspunkt Ramsau. Nach 8 Stunden Wandern erreichten wir geschlaucht das Auto.
Eine wirklich schöne Tour in einem schönen Gebiet das ich noch nicht kannte. Das Sengsengebirge führt irgendwie ein Schattendasein und wird vom Toten Gebirge überragt. Auf jeden Fall birgt es, wie der gesamte Nationalpark Kalkalpen, Potenzial für weitere Touren (z.B. Sengsengebirgs-Überschreitung)