Kalbling (2196 m) / Sparafeld (2247 m) /Riffel (2106 m)

Heute, 23.07.2007, ging es mit Reinhard ins “Xeis“. Zum ersten mal nicht im Winter. Wir entschieden uns für eine komote Halbtagesrunde. Es sollte von der Oberst Klinke Hütte auf den Kalbling, das Sparafeld und den Riffel gehen. Eigentlich wollten wir auch noch über einen Kamm/Grat auf den Kreuzkogel. Das war aber leider wieder mal nicht so ganz mein Fall. Auf jeden Fall eine schöne Kurztour für die alleine die lange Anreise eigentlich nicht wert ist. Am besten in Kombination mit einer anderen Tour gehen
. Hier die Fotos
von der Tour.
Reinhard & ich starteten um 08:10 Uhr auf der auf 1486 m hohen Oberst Klinke Hütte (über eine Mautstraße – € 6 – zu erreichen). Anfänglich ging es, vorbei am “Kalblinggatterl” über einen steilen Hang in Richtung Kalbling welcher sich ungangbar vor uns auftürmt. Nach und nach wird es felsiger und wir queren unterhalb der Kalbling Südwände nach Westen um dann in Serpentinen über nicht allzu steiles Gelände zum Kalbling, welchen wir um 09:30 Uh erreichen, aufzusteigen.
Oben war es sehr “grauslich”. Kalt, extrem windig und teilweise schlechte Sicht. Dementsprechend kurz gestaltete sich die Rast am Kalbling und es ging Diretissima bergab in Richtung Sparafeld. Mittlerweile hatten sich sowohl Wind als auch Nebel gelegt und der Gipfel war frei. Anfänglich ging es noch über einen festen Weg. Im oberen Teil war dann das Gelände eher brüchig und felsig, jedoch nicht schwierig. Um ca. 10:00 Uhr waren wir dann am Gipfel und bestaunten das Panorama der nähren Umgebung. So richtig warm war es wieder nicht und so verweilten wir nur kurz.
Nun ging es wieder zurück, am Kalbling vorbei, in die Senke zwischen Kalbling und Riffel. Von da ging es dann moderat auf einen Weg auf den 2106 m hohen Riffel. Vom Riffel würde ein Gratweg zum Kreuzkogel führen den wir eigentlich gehen wollten. So richtig toll hat mich dann der Grat nicht angesehen und so stiegen wir über den Aufstiegsweg ab. Bevor es wieder an der Kalbling Wand vorbei ging erwanderten wir noch einen kleinen Zwischengipfel. Von dort konnten wir einige Kletter-Seilschaften in der Kalblingwand beobachten. Ganz schön steil – nix für mich
.
Um 12:20, nach ca. 4 h, waren wir wieder beim Ausgangspunkt. Die Einkehr erfolgte in gewohnter Manier in Spital am Pyhrn beim Grundner.