Scheichenspitze (2667m) über den Ramsauer Klettersteig
Gestern, 15.08.2007, ging es wieder einmal mit Gabi, Toni & Reinhard auf Tour – der Hochtourengruppe
. Reinhard hatte die Idee die Scheichenspitze über den Ramsauer Klettersteig zu besteigen. Als Aufstiegsvariante wählten wir das Edelgrieß. Runter ging es über das Guttenberghaus zum Wirtshaus Feisterer, wo unser zweites Auto parkte. In Summe eine schöne Tour mit abwechslungsreichen Wetter und einen schönen Grat-Steig. Für mich persönlich waren die insgesamt 5 Stunden Autofahrt eher ungut. Besser eine kombinierte Tour mit Übernachtung im Gebiet gehen da kann ich alles besser genießen
. Hier gibt es die Fotos
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Nach einer recht kurzen Nacht (4 h Schlaf) fahre ich um 05:30 in Atzbach weg und hole zuerst Reinhard in Wels und dann Toni in Klaus ab. Um 07:00 Uhr treffen wir auf Gabi in Liezen und es geht mit 2 Autos weiter nach Ramsau am Dachstein. Dort stellen wir noch schnell Gabis Auto zum Feisterer Wirt. Wir wollen nicht den Hatscher zur Dachstein Südwandbahn gehen
Um ca. 08:15 Uhr starten wir schließlich am bereits recht vollen Parkplatz bei der Südwandbahn. Anfänglich ging der Weg noch recht gemächlich und mit wenig Steigung in Richtung Osten um schließlich in Serpentinen, steil ins Edelgrieß. Das Edelgrieß ist eine recht schottrige Angelegenheit und Stöcke leisten beim Aufstieg sehr gute Dienste. Nach Überwindung einer ersten Stufe kann man bereits den weiteren Wegverlauf, den Koppenkarstein sowie die erbärmlichen Reste des Edelgrieß-Gletscher sehen.
Nach ca. 2 h kamen wir schließlich auf der Edelgrießhöhe an. Das Wetter hatte sich leider zu diesem Zeitpunkt bereits verschlechtert. Der Dachstein (wo Martin, Thomas, Bert & Konsorten waren) war bereits in dichte Wolken gehüllt. Bei uns war Gott sei Dank noch gute Sicht. Nach einer Stärkungspause marschierten wir schließlich in Richtung Ramsauer Klettersteig. Vorm Steigbeginn legten wir schließlich noch unser Set an um dann zu Beginn über die leichte, versicherten Stellen zu kraxeln.
Die Begehung ist eigentlich problemlos. In ständigen auf und ab geht es über den Grat. Einige Spitzen werden umgangen und so kommt man schließlich zur Hohen Gamsfeldspitze. Auf der Spitze befindet sich ein Steigbuch. Mittlerweile ist auch der Steig in Wolken, es nieselt ganz leicht und so konnten wir nicht einmal feststellen wie lang wir noch dahin klettern müssen. Gott sei Dank war meine Befürchtung dass uns ein Gewitter im Steig erwischen könnte umsonst
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Nach der südseitigen Umgehung einer Felsnadel kamen wir schließlich zur “Schlüsselstelle” des Steigs. Ein Steilaufschwung welcher aber dann doch auch problemlos war. Danach folgte eine längere Gehpassage im Schotter um schließlich am Schluss noch über leichte, versicherte Stellen zum 2667 m hohen Gipfel der Scheichenspitze zu gelangen. Das Wetter bescherte uns mittlerweile wieder gute Sicht.
Am Gipfel waren neben uns noch ein paar Leute. Rund ums Kreuz ist ein gmiatliches Bankerl – sowas würde auf mehr Bergen gut kommen. Nach Fotopausen und Jause ging es schließlich über Ost-Abstieg über die Hohe Rams (auch immer wieder versicherte Stellen) zur Gruberscharte. Dort entledigten wir uns unserer KS Ausrüstung und wanderten zum Guttenberghaus wo das verdiente Bier bereits auf uns wartete. Den Abstieg absolvierten wir in persönlicher Rekordzeit über den angenehmen Weg (so manche kürzte dabei ab
) in 75 Minuten (für 1000 Höhenmeter. Den Ausklang fand die Tour in der Waldschenke bei einer deftigen Mahlzeit. Gabi & ich haben dann noch die Autos geholt und dann ging es ab in die Heimat. Gabi nahm noch den Weg zur Gollinghütte auf sich. Sie hat dann heute die Klafferkessel Runde gemacht.
Fazit – das Dachsteingebiet ist immer eine Reise wert. Schöne Landschaft – gut erschlossene Steige und das Ganze noch in einer optimalen Gruppe. Was will man mehr?
Wie oben erwähnt empfinde ich es besser bei derart langen Anfahrten Mehrtagestouren zu gehen aber das ist ja leider nicht immer möglich
Weitere Infos zu dieser Tour gibts hier:
Am 17. August 2007 um 11:39 Uhr
Hi Berni,
Feine Ferrata Tour. Uns hat am Brunnkogel ab 1030 einige Zeit Nieselregen begleitet. Am Gipfel hat sich König Dachstein nur ganz schemenhaft gezeigt. Das Wetter war für eine Tour jedoch sehr gut (nicht zu warm). Die Fahrerei in die Ramsau ist halt schon ein Luder
Gruß
Da Harry