Warscheneck (2388 m)
Nach der längeren Tour gestern ging es heute wieder auf eine zünftige Tour. Margit, Wilfried (beide ausm gipfeltreffen Forum) & ich nutzten noch einmal das prächtige Winterwetter und bestiegen das Warscheneck. Die Tour war geprägt von 1A Wetter, durchschnittlichem Schnee und der Länge der Tour. Die Fotos von heute gibt es hier –> Fotos
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Pünktlich um 07:30 Uhr trafen wir (Wilfried, Margit & ich) uns bei der Raststation Voralpenkreuz um dann in der Nebelsuppe in Richtung Pyhrn-Priel Gebiet zu fahren. Bereits in St. Pankraz lichtete sich der Nebel und so kamen wir bei tollen Tourenverhältnissen beim Schafferteich an. Um ca. 08:30 starteten wir bei grimmiger Kälte und stiegen im Wald auf einer recht dürftigen Schneespur hoch.
Mit der zunehmenden Höhe wurde es bereits wärmer und so war nach kurzer Zeit ein umziehen angesagt. Der weitere Aufstieg bis zur Zellerhütte war eher unspektakulär, da hauptsächlich im Wald. Im oberen Bereich konnte man dann bereits erste Blicke auf das Stodertaler 3gestirn (Spitzmauer, Großer Priel, Kleiner Priel) werfen. Bei der Zellerhütte angekommen stärkten wir uns erst mal – Margit mit Red Bull Doping
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Mit bereits 700 Höhenmetern in den Beinen stiegen wir weiter im Wald hoch um schließlich die Sonne und somit die Hochfläche zu erreichen. Hier bot sich uns ein wirklich tolles Panorama in Richtung Pyhrner Kampl & Loigistal. Im weiteren Aufstieg machte Wilfried noch einen Abstecher zum Lagelsberg (Margit & ich verzichteten). In weiter Ferne konnte man bereits den Warscheneck Gipfel ausmachen – der Spruch "so weit is ja gar nimma" sollte sich später als falsch herausstellen
Nun ging es in stetigem Auf, in etlichen Kurven bei mittelstarken Wind und meist windgepressten & vereisten Schnee in Richtung Warscheneck. Nur einige wenige Tourengeher sind heute unterwegs – alle genießen es sichtlich. Kurz vor 13:00 Uhr dann der Endspurt – nur noch wenige Meter bis zum Gipfel und pünktlich um 13:00 Uhr lasse ich mir beim Gipfelkreuz in der Sonne & ohne Wind die Jause schmecken. Margit & Wilfried kommen kurz nach mir an.
Am Gipfel machen wir eine ausgiebige Rast – kurzzeitig überlegen wir noch weiter zu gehen um durch das Loigistal abzufahren aber da wir nicht wissen wie die Verhältnisse derzeit sind und meine Kondition auch schon etwas ausgereizt ist verzichten wir darauf. Kurz nach uns kamen noch 2 Tourengeher an – eine von Ihnen stellte sich als Veronika (ebenfalls ausm gipfeltreffen Forum) heraus. Zum Abschluss wurde noch ausgiebigst fotografiert & ein Schlückchen Nussgeist für die innere Wärme getrunken.
Um ca. 14:00 Uhr machten wir uns an die Abfahrt die, wie erwartet, eher mäßig war. Harschig, brüchig, eisig & windgepresst im oberen Teil – schwerer und verspurter Schnee im unteren Teil. Auf die Einkehr in der Hütte mussten wir aufgrund der doch schon fortgeschrittenen Zeit leider verzichten. Von der Hütte fuhren wir dann durch die Zellerschneise und nicht über den Sommerweg ab. Um nicht über die schlechte Schneedecke zum Schafferteich abfahren zu müssen machte Veronika uns das Angebot Wilfried vom Rotbuchner zum Schafferteich zu fahren damit er dort das Auto holen kann. Das nette Angebot nahmen wir natürlich dankend an.
Der letzte Teil der Strecke war dann noch recht angenehm im Wald zu fahren allerdings mussten wir viele Pausen (wie auch bei der restlichen Abfahrt) einlegen da es doch in den Schenkeln doch ganz schön brannte. Der schönste Hang des Tages war dann ganz am Schluss der Tour hinunter zur Straße neben dem Rotbuchner Gut – ein Hang mit pulvrigen "Reif-Schnee". Der kulinarischen Ausklang der Tour fand diesmal im Gasthof Waldhof in Pießling (sehr zu empfehlen) statt.
Fazit – eine schöne Tour bei super Wetter. Nicht zu unterschätzen ist für mich jedoch die Länge der Tour – 4,5 Stunden Aufstieg & 1600 Höhenmeter zehren doch ganz schön (vor allem nach der Tour gestern
). Auf jeden Fall war es sicher nicht die letzte Tour die wir 3 gemeinsam unternommen haben. Vielleicht dageht sich in den Weihnachtsfeiertagen ja was.