Hoher Zinken (1764 m)
Am 03.01.2007 ging es zur mittlerweile vierten Tour mit den Lassnigs. Gut gelaunt wollten wir ursprünglich auf das Gennerhorn. Auf der Genneralm ließen wir jedoch aufgrund des starken Windes und dementsprechend windgepressten Schnee von diesem Vorhaben ab und bestiegen so wie die anderen Massen den Hohen Zinken. Hier die Fotos
06:30 Tagwache – Handy eingeschaltet – 2 SMS == 2 Absagen aufgrund von Krankheit. Zu Dritt fahren wir (Gitti, Hermann & ich) schließlich um 08:00 los mit dem Ziel das Gennerhorn in Hintersee zu besteigen. um 09:00 Uhr war der Parkplatz bereits fast komplett voll – ich hatte ja schon mit vielen Tourengehern gerechnet, nicht aber dass es so viele sind.
Nachdem wir die Abmarschbereitschaft hergestellt hatten machten wir uns an den Anstieg zur Genneralm, dieser führt hauptsächlich über die Forststraße, kann aber dann & wann abgekürzt werden. Auf diese Abkürzungen verzichten wir und bereits im Aufstieg wehte bereits ein kräftiges Lüftchen, ein Vorbote des angekündigten Föhnsturm.
Nach 75 Minuten erreichen wir schließlich die malerische Genneralm. Hier weht bereits ein kräftiger Sturm. Nach einer kurzen Pause bei einer windgeschützten Hütte starten wir schließlich in Richtung Gennerhorn. Einige sind schon vor uns rauf und es ist gespurt. Nach nur wenigen Höhenmetern drehen wir aber aufgrund des Sturms und der windgepressten & verwehten Spur um und marschierten in Richtung Hoher Zinken.
Bereits bei der Querung stellte sich der Wind ein und es war angenehm zu gehen. Mit zunehmender Höhe wurde er jedoch wieder etwas heftiger und rund 150 Höhenmeter unter dem Gipfel bei der Querung ins offene Gelände war er wieder da. Dies beschleunigte den Aufstieg von Hermann & mir (Gitti wartete beim Wald) immens. Nach 4 Stunden standen wir am Gipfel – ein starker Blasius und die grandiose Aussicht ließen uns jedoch nicht lange verweilen.
Nach der kurzen Pause & der Fellversorgung fuhren wir über den windgepressten Schnee zu Gitti ab. Danach ging es bei recht guten Schneebedingungen über die Piste ähhhh durch den Wald hinunter (es war dank unserer Vorgänger natürlich stark verspurt
) Unten mussten wir dann nochmal anfellen um die 50 Meter Gegensteigung zu bewältigen um dann über die Forststraße nach Lämmerbach abzufahren.
In Hintersee kehrten wir dann noch beim Lindenwirt in Hintersee wo wir kulinarisch bestens versorgt wurden und wo Hermann dann noch sein LawinenVerschüttetenSuchgerät (LVS) vergessen hat.
Fazit – eine schöne Tour in einer schönen Gegend (das finden nicht nur wir sondern auch die anderen Massen). Die Entscheidung für den Hohen Zinken als recht sicheres Ziel war sicher die Richtige.
Am 7. Januar 2008 um 08:06 Uhr
Schöne Berichte von deinen letzten Touren! (Hab’s gerade nachgelesen) und klasse Fotos!
lg
sabina