Loigistal – Wetterlucke
Heute, 13.01.2008, ging es wieder mal nach längerer Zeit (
) wieder mal auf Schitour. Diesmal waren Bertl, Klaus, Margit, Eugen & Wilfried mit von der Partie. Unser Ziel wäre das/der "Pyhrner Kampl" gewesen doch aufgrund eher widriger Wetterverhältnisse im oberen Bereich haben wir den Gipfel nicht erreicht. Nichts desto trotz war es eine recht schöne & vor allem recht einsame Tour (wir legten die erste Spur. Die Fotos gibt’s hier –> Fotos
.
Treffpunkt war wieder einmal 07:30 beim Voralpenkreuz. Margit, Wilfried & Eugen reisten aus Linz an, Bertl Klaus & ich aus Schwanenstadt. Danach ging es den bekannten Weg über die Pyhrnautobahn nach St. Pankraz und in der Folge zum Schafferteich.
Beim Schafferteich starten wir schließlich um 09:30 Uhr bei bedecktem & windstillen Wetter. Anfangs ging es noch auf der Forststraße, an der Bergrettungshütte vorbei, später dann geht’s ins Gelände. Wir hatten das Glück die erste Spur in die paar Zentimeter Neuschnee zu legen. Immer leicht bergauf geht es ins Loigistal.
Nach einiger Zeit mussten wir dann die Entscheidung in Richtung unteres oder oberes Loigistal zu gehen. Wir entschieden uns für das Obere & die Besteigung des Pyhrner Kampl. In diesem Tal ist wirklich Einsamkeit pur´- kein Funken von Zivilisation & eine traumhafte Landschaft mit lichten Lärchenwald. Nach und nach wurde es etwas steiler & mit zunehmender Höhe kam auch der recht unangenehme Wind.
Wir versuchten den besten Weg rauf zu finden und mussten immer wieder über abgeblasene, steinige Hänge. Mit der zunehmenden Höhe verschlechterte sich leider auch die Sicht – Wind & Nebel eine nicht wirklich angenehme Kombination. Als wir dann eine Scharte erreichten, legten wir die Harscheisen an und querten entlang eines Hanges in Richtung Wetterlucken. Wind & Nebel wurden immer schlechter und so entschieden sich Margit, Klaus & ich umzudrehen. Die anderen 3 marschierten weiter.
Die Abfahrt gestaltete sich dann sehr durchwachsen. Im oberen Bereich ging es recht gut, wobei wir jegliche Rinnen mieden da der wenige Neuschnee mit dem Untergrund nur sehr spärlich verbunden war. Im unteren Bereich, im Wald, war es dann recht angenehm zu fahren. Die eine oder andere Gegensteigung muss mitgemacht werden.
Kurz vor der Bergrettungshütte holen uns dann Wilfried, Eugen & Bertl ein. Sie sind nur noch ca. 10 Minuten weiter gegangen und haben dann auch (nicht so wie wir an einem windgeschützten Plätzchen
) umgedreht. Die Bergrettungshütte war, wie von uns gehofft, bewirtschaftet und so kehrten wir dann noch auf ein Bierchen in der gemütlichen Hütte ein, um dann über die etwas steinige Forststraße zum Schafferteich abzufahren. Der kulinarische Ausklang fand dann im Waldhof statt.
Fazit – eine sehr schöne und einsame Tour. Bei Neuschnee, Sonnenschein & Windstille wär es natürlich schöner gewesen aber man kann halt nicht alles haben. Müssen wir eben nochmal kommen
Die Tour hat im oberen Bereich, auch wenn es nicht sehr steil ist, einen recht alpinen Charakter. Ist schon toll wenn man da zwischen den steilen Felsflanken in totaler Einsamkeit herummarschiert.