Tour de Hausruck
Heute, 09.02.2008, machten Christa, Betti, Michi, Hans, Stefan, Klausi & ich, die geplante “Tour de Hausruck” Bei Kaiserwetter wanderten wir am Hausruckkamm entlang, über das Wiedhackkreuz, zur Pettenfirsthütte. Bei diesem Kaiserwetter war es eine schöne Tour die mit ca. 20 km & 4,5 Stunden doch recht lang war. Hier die Fotos
von der Tour.
Pünktlich um 11:00 starteten wir zu 7 vom Marktplatz in Wolfsegg am Hausruck. Der erste Weg führte vom Platz zum Schloss Wolfsegg. Der Blick in Richtung Berge von da oben ist schon einzigartig. Oben geht der Weg dann rechts weg durch den Wald. In Auf & Ab geht es teilweise über Forststraßen, teilweise über Wege immer am Hausruck-Kamm entlang.

Da die Tour angeblich schlecht beschildert ist, was nicht stimmt, kontrollierte ich immer mit dem GPS nach…das funktioniert, mit Track Planung am PC, besser als erwartet. Aber wie gesagt es wäre nicht notwendig gewesen. Nach ca. 1,5 h erreichten wir dann, über einen steilen Waldhang weil wir zuvor falsch gegangen sind, das Wiedhackkreuz. Das Wiedhackkreuz ist mit einer Seehöhe von 753 m die höchste Erhebung der Gemeinde Ottnang.
Nach einer Pause in der Sonne nahe des Kreuzes ging es weiter durch den Wald in Richtung Tanzboden. Leider ist die Sicht durchwegs auf den Wald begrenzt und man sieht kaum aus. Nach weiteren 1,5 h erreichten wir dann den Tanzboden. Dort tanzten dann auch alle recht graziös drüber und es erfolgte einer weitere Pause. Noch 7 km
.
Weiter gings, natürlich wieder im Wald in Richtung Tomasroith/Pettenfirsthütte. In diesem Bereich ist die Sicht dann teilweise besser da man dann und wann ein paar Blicke auf den zurückgelegten Weg erhascht. Nach Querung der Straße nach Zell am Pettenfirst wird das ohnehin schon recht flotte Tempo noch mal angezogen um schlussendlich nach 4,5 Stunden und 20 km bei der Pettenfirsthütte anzukommen.

In der Hütte herrschte reger Betriebe (Pensionistensparverein?) doch wir ergatterten eine Tisch in der Küche. Nach verdienter Stärkung mit Bier, Radler, Fleischbrot, Würstel usw. stieß Thomas mit dem Mountainbike noch zu uns. Zum Abschluss gabs noch Kaffee und Rotweinkuchen und bei leicht einsetzender Dämmerung setzten wir unseren Weg singend (!!!)
nach Franzeneck, welches wir nach 15 Minuten erreichten, fort.

Fazit – eine ganze nette aber lange und leider eher “aussichtslose” Tour direkt vor der Haustür. Die Überquerung war mit 4,5 h doch recht flott und man weiß danach das man was gemacht hat
Ob wir die Tour wieder so machen ist fraglich (zumindest nicht in nächster Zeit) aber vielleicht geh ma mal in ähnlicher Konstellation was “aussichtsreiches”
Videos:
“Übertanzung des Tanzboden”
“Klausi geht einmal spazieren”
Am 20. Mai 2010 um 19:03 Uhr
Seit vielen Jahren liebe ich den Hausruck als Naherholungsgebiet und weiss daher diesen Beitrag sehr zu schätzen.
Dass der Altartisch am Wiedhackkreuz für dieses Foto mißbraucht wird,
stört mich sehr. Ich finde dieses Foto ekelig und würde es gerne entfernen.