Eisernes Bergl (1955 m)
P R E M I E R E – heute, 13.02.2008, hab ich meine erste Schneeschuh-Tour gemacht, und es war keine Kleine – das gleich vorweg. Toni & ich machten uns von der Hintersteiner Alm ins Tote Gebirge auf. Als Gipfel standen das Eiserne Bergl (mein Wunsch-Ziel) und der Torstein/Mitterberg an. Beim Torstein verweigerte ich aufgrund eines vereisten Hanges. Die Abfahrt ähhh der Abgang
erfolgte, wider meines erwarten, sehr flott durch das Obere Loigistal zum Schafferteich. Hier die Fotos
von meiner ersten Schneeschuh-Tour.
Das Traumwetter heute musste genutzt werden, drum frei genommen und am freien Tag um kurz vor 6 aufgestanden um Toni um 7:00 Uhr in Klaus zu treffen. Von dort ging es zum Schafferteich – Auto deponiert und dann fuhren wir zur Hintersteiner Alm. Dort waren wir die ersten heute. Es ist bitterkalt und jede Menge Schnee ist vorhanden. Steigeisen bleiben im Auto – “die brauch ma heit net”
Hätte Toni nicht kurz vorm weg gehen das Wort Autoschlüssel in den Mund genommen so wären wir am Tourenende zwar bei meinem Auto gestanden jedoch wäre dieser dann im Handschuhfach von Tonis Toyota gelegen – Glück gehabt. Dann mal rauf mit den “Entenpatschen”. Gut gelaunt wandern wir flott um kurz nach 08:00 Uhr los.
Anfänglich wanderten wir noch über die Alm in Richtung Gschwandgraben Ersatzroute. Danach ging es dann über eine bereits angelegte Spur (wer war das wohl
– siehe hier) entlang eines Baches in Richtung Norden um dann, kurz nach der Hasneralm, über etwas steileres Gelände in Richtung Osten zur Burgstalleralm aufzusteigen. Bei der Alm machten wir erst mal eine ausgiebige Pause am Sonnenbankerl. Wir konnten bereits die ersten Blicke aufs Plateau und unser nächstes Ziel, das Eiserne Bergl werfen.



Weiter ging es übers Plateau in Richtung Wetterlucke. Hier kreuzt sich unsere Spur mit jener von der Wurzeralm. In den letzten Tagen gingen hier wohl einige vorbei. Die ersten Tourengeher des Tages trafen wir auch hier. Wir umrundeten das Eiserne Bergl im Norden um dann vom Westen, da ist das Gelände am moderatesten, aufzusteigen. Recht flott waren wir oben und genossen die tolle Rundumsicht. Oben sind ein großes Latschen-Plateau und ein kleines Gipfelkreuz des OEAV Aschach.



Nach einer kurzen Pause, während der wir einen weiteren Schneeschuhgeher trafen, machten wir uns an den Abstieg und in der Folge marschierten wir in steten auf und ab übers Plateau in Richtung Wetterlucke. Mann o ´Mann was haben wir nur verbrochen dass es heute so heiß ist
– die Anderen werden wohl im Büro schwitzen. Der Weg zur Wetterlucke zaht sich ganz schön, schlussendlich kommen wir dann doch dort an.
Auch hier wird wieder pausiert und gestärkt, schließlich haben wir schon 10 km und ca. 1000 Höhenmeter in den Beinen. Wir entschließen uns schließlich den rechter Hand gelegenen Torstein zu besteigen. Die Rucksäcke haben wir bei der Wetterlucke gelassen. Es ging bereits recht steil los und er Hang war teilweise vereist (was nicht so unangenehm war) und teilweise eingeweht. Die Steilheit zwang uns in ausgeapertes Gelände. Hier wechselten sich Steine und Schnee ab. Nach ein paar Metern in diesem Gelände & ca. 100 Höhenmetern ab der Lucke entschließe ich mich kehrt zu machen. Das war mir zu haarig, zudem bin ich ja Schneeschuh-Aspriant. Nach einer kurzen Pause machte ich mich an den, für mich recht unguten, Abstieg. Ich war heilfroh als ich wieder unten ankam.
Toni setzte den Weg fort und kam auch bis zum Gipfel. Im oberen Bereich war es mindestens genauso ungut wie unten. Mit Steigeisen wäre der Hang wohl bestens möglich gewesen – gut dass zwei Paar im Auto liegen. Nach einiger Zeit kam auch Toni wieder ins Blickfeld und nach einem recht vorsichtigen Abstieg kam auch er wieder heil unten an. Nach einer Pause entschieden wir uns das Pyhrner Kampl nicht mehr zu gehen und begannen den, mir schon bekannten, Abstieg über das Obere Loigistal.
Der Abstieg gestaltete sich sehr flott – das hätte ich so nicht erwartet. Das Abwärts-Gehen im tiefen Schnee geht recht gut. Pausen, so wie beim Abfahren, sind kaum notwendig. Uns so kommen wir nach ca 1,5 Stunden bei der Bergrettungshütte an. Dort kommen die Schneeschuhe aufn Rucksack und wir wandern auf der Forststraße zum Schafferteich (Gott sei Dank hatte ich da die Autoschlüssel
).
Danach noch schnell Tonis Auto geholt und ab zum Grundner – Kräfte auffüllen. Nach unserm opulenten Mahl trafen wir noch Roswitha & Eugen. Sie waren heut aufn Angerkogel und hatten, eh klar, super Bedingungen. Fazit – Schneeschuhtouren sind ganz nett werden aber nicht meine große Leidenschaft – zu verfallen bin ich mittlerweile den Schitouren. Aber dann und wann eine Schneeschuhtour das kann schon was. Die Daten, 19 km, 1100 HM in ca. 7,5 Stunden für die erste Tour können sich schon sehen lassen – morgen hab ich sicher an gscheiten Muskelkater – ah weng vü wars schon.
Am 14. Februar 2008 um 10:58 Uhr
Servus,
Superfeine Tour. Eins war aber auch klar. Mit Toni wirds freilich eine “kleine Tour” Ich glaub da werd ich gleich mal nachsteigen. Könntest ma bitte die Map in höher Auflösung zukommen lassen? Im Loigistal war ich überhaupt noch nie. Danke, Da Harry
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Seas….ovl & pdf werden zugstellt….:-)
Gruß
bernhard
Am 21. Februar 2008 um 08:34 Uhr
Hallo Bernhard,
gratuliere zur Tour – echt tolles Wetter habt’s gehabt! Werde das Eiserene Bergl auch einmal mit Schneeschuhen andenken!
Wie ich in meinen Webstats gesehen habe, hast du einen Link auf meine Seite eingebaut, danke dafür!
Die Spur in Richtung Burgstall war übrigens schon vor uns da, aber wir haben sie aber für euch etwas besser ausgefahren
LG, Andy!
Am 16. Juli 2008 um 09:37 Uhr
Hallo!
Ich lese gerade mit Vergnügen deine Seiten und habe Lust auf die “Entenpatschentour” aufs “Eiserne Bergl” bekommen. Hast du vielleicht einen GPS (gpx) File von dieser Tour damit ich mich nicht verlaufe
LG
Manfred