Hochrettelstein (2220 m) – Abbruch
Heute, 17.02.2008, waren Andi, Wolfgang, Stefan und ich im Gebiet um Oppenberg unterwegs. Wie letztes Jahr (siehe hier) sollte es auch heuer wieder eine “Saunatour” geben. Obwohl wir den Gipfel nicht erreicht haben war es trotzdem ein super Tagal in einer klasse Umgebung und die Gaudi ist sowieso nicht zu kurz kommen. Natürlich gibt es wieder ein paar Fotos
und auch Videos (im Bericht ganz unten).
Pünktlich um 07:00 Uhr starteten wir 4 zuhause um dann über Shell Tankstelle Schwanenstadt & Autobahnraststation St. Pankraz (
) nach Oppenberg zu gelangen. Bei gemessenen -16 ° C machten wir und etliche andere Schitourengeher uns auf den Weg. Unser Ziel sollte eigentlich die Seekoppe sein. Stefan, Andi & ich waren mit Schi & Wolfgang mit Schneeschuhen & Snowboard unterwegs.
Wir marschierten entlang der Forststraße, die Gott sei Dank nicht gestreut war, zu dem recht feudal wirkenden Anwesen des Großindustriellen Flick. Der hat sich hier ein kleines Jagd-Paradies aufgebaut. In Gulling gingen wir dann westwärts entlang des Plienten auf einer Forststraße um dann ins Gelände zu kommen. Ein erster Aufschwung über teilweise schon recht apere Hänge zu einer weiteren Forststraße.
Diese marschierten wir entlang, und haben scheinbar eine abzweigende Spur übersehen, denn auf einmal sind wir in einen eisigen, steilen Abfahrtshang. Natürlich sind wir da rauf um dann oben in flaches Almgelände zu gelangen, wo wir dann eine erste Pause machten. Ganz schön heiß hier oben – die Sonne brannte wirklich gnadenlos
– natürlich war nur dass der Grund für die starke Schweißbildung auf unseren Stirnen.
Nach der Pause ging es weiter, relativ sanft, in der wunderbaren Landschaft bis man wieder vor einer bzw. zwei Steilstufen steht. Wir entschieden uns nicht für den Aufstieg zur Seekoppe sondern zum Hochrettelstein. Wolfgang hatte bei diesem Schnee mit den Schneeschuhen schon einige Probleme. Wir Schifahrer hatten das Glück dass bereits eine Spur gelegt war und gingen in dieser hoch.
Der Steilhang wurde jedoch für unseren Schneeschuh Novizen immer unguter und zudem war das Ziel noch weit entfernt und die Kräfte schwanden. Aus diesem Grund haben wir uns dann auch entschlossen kehrt zu machen. Also abgefellt und Equipment verstaut und dann den Hang runter. Der Schnee war durchwachsen (wie so of in diesem Winter) – (Bruch-)harschig, Griffig, Eisig. Bei einem Wald machten wir dann noch mal eine ausgiebige Sonnenpause und erneuerten unser Bekenntnis zum schönen Oberösterreich
Danach fuhren wir in der Aufstiegsspur nach Gulling ab um dann über die vereiste Forststraße zum Auto zu gelangen. Ein besonderes Highlight beim heimfahren war, speziell für Andi, die wunderbare Sicht auf die weltbekannte “OPPENBURG”
und nein es war auch nicht das Schloß Rottenmann sondern die Burg Strechau. Kulinarisch klang die Tour, wie so oft, beim Grundner in Windischgarsten aus. Der Jungwirt war diesmal etwas durch den Wind
Zum Abschluss gab es dann in Ohlsdorf noch Kaffee & Kuchen bei den Stadlmairs.
Videos:
Zwei Stürze (beide Schifahrer beachten!!):
Stefan bei der Abfahrt:
Ein harmonisches Prost: