Hochleckenhaus (1574 m)

Hochleckenhaus Klaus am Höllengebirgsplateau "Gipfelfoto" Heute, 24.02.2007 – einem “Frühsommertag”, ging es nach längerer Zeit wieder mal auf den Hochlecken. Klaus & ich marschierten, so wie viele andere auch, den bekannten Weg durch das Aurachkar zum gut besuchten Hochleckenhaus. Eigentlich wollten wir ja die Brunnkogelrunde gehen aber der sulzige Schnee machte uns da einen Strich durch die Rechnung und so pausierten wir mitten im Nichts. Die heutige Tour war wohl die bisher beste Hochleckenbesteigung ever. Hier gibts die FotosLink-Image.

Pünktlich um 10:00 Uhr starteten Klaus & ich bei der Taferlklause. Der Parkplatz war zu diesem Zeitpunkt bereits rappelvoll und die ersten kamen schon wieder runter vom Hochleckenhaus. Wir verzichteten für den Aufstieg sowohl auf die Steigeisen als auch auf die Schneeschuhe fürs Plateau – “die wern ma net brauchen” ;-) Der Weg rauf ist hinlänglich bekannt und wurde im Tourenbuch schon öfters beschrieben. Nur soviel sei gesagt, es liegt in Summe wirklich sehr wenig Schnee im Höllengebire – vor allem im unteren Berich. Erst aber der Steilstufe kurz vor der Schotterriese beginnt eine durchgehende Schneedecke.

Höllengebirgsplateau

Im Kar selbst war es Gott sei Dank schon recht weich (nicht zu weich) sodass man in den vorhandenen Tritten gut gehen konnte. Im oberen Bereich war es dann doch noch recht eisig aber problemlos. Die letzten Meter zum Haus gehen wir im strahlenden Sonnenschein :-) Sehr beeindruckend der Weiß-Grün Kontrast zwischen Berg & Flachland.

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2008_Hochleckenhaus1_043 2008_Hochleckenhaus1_036 Nach ca. 90 Minuten kamen wir beim Haus an und wie erwartet herrschte reger Betrieb. Alle Bänke besetzt und Karl werkte mit der Schneefräse um die Wirtschaftsräumlichkeiten schneefrei zu bekommen – heute in 3 Wochen ist ja die Saisoneröffnung für 2008. Klaus und ich marschierten weiter, legten in der Folge die Gamaschen an (dies war für uns beide die Premiere – bisher haben wir sie nur spazieren getragen) und gingen in Richtung Brunnkogel. Das stellte sich in der Folge als eher unangenehm heraus. Teilweise brachen wir bis zur Hüfte in den Schnee ein und so gaben wir nach einiger Zeit auf.

In einer Senke zwischen Jagerköpfl und Hochleckenhaus pausieren wir. Eine richtige Märchenlandschaft herrscht hier vor und die Hitze an diesem Tag war (ca. 15 ° C) waren wirklich ungewöhnlich für einen Februartag. Nach einer Jause und etlichen Fotos “kämpften” wir uns zurück zum Hochleckenhaus. Noch immer war die Terrasse voll besetzt und Klaus und ich machten uns an den Abstieg.

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2008_Hochleckenhaus1_034 2008_Hochleckenhaus1_020 Runter ging es dann recht flott. Der bereits, teilweise, recht weiche Schnee bot recht gute Tritte, aber man musste trotzdem recht gut aufpassen weil, wenn einmal im Rutschten gehts runter. Nach knapp 60 Minuten kamen wir beim Parkplatz an und ließen die Tour dann im Gasthof Großalm ausklingen. Fazit – eine super Tour ohne lange Anreise – das nächste Mal sind die Schneeschuhe mit dabei und dann geht es auch aufn Brunnkogel.

Klaus beim Abstieg:
[youtube ImKnexDdvEU]

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