[GC] Das Dach von Wels, Am Rest der Eiszeit, Hattrick

2008_Geocaching_048 2008_Geocaching_0122008_Geocaching_038 Da heute, 24.03.2008, das Wetter nicht optimal für eine Schitour war entschieden sich Klaus & ich uns mal dem Thema Geocaching zu widmen. Dabei handelt es sich um eine Art “Schatzsuche” bzw. “Schnitzeljagd” die übers Internet koordiniert wird – näheres dazu gibt es hier. Vorweg – wir haben 3 Caches gehoben, wobei der Letzte mit Sicherheit der Interessanteste war.

Nachdem ich mir zu Ostern ein neues Spielzeug – Garmin Etrex Vista HCx – geschenkt habe musste dieses gleich richtig ausprobiert werden. Unter http://www.geocaching.com/ kann man sich jede Menge Suchobjekte aussuchen. Wir entschieden uns für drei in der Umgebung.

Um 13:30 Uhr holte mit Klaus mit dem Cache-Mobil ( ;-) ) ab. Wir machten uns auf in Richtung Niedertalheim, dort sollte in der Nähe von Koppl der Cache “Hattrick” versteckt sein. Ca. 200 Meter vom Cache entfernt parkten wir und machten uns zuerst über eine Straße und dann durchs Dickicht im Wald auf in Richtung Cache. Nach kurzer Zeit bei den Koordinaten angekommen – ich seh nix – Klaus (der alte Geocacher) hat natürlich ein Auge dafür und findet den “Schatz” sofort. Noch schnell im Logbuch verewigt und an Schlüsselhänger rein gschmissen und weiter gehts mitm “Cache-Mobil”.

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2008_Geocaching_019 2008_Geocaching_018 Unser zweites Ziel ist “Das Dach von Wels“. Der Cache liegt auf der höchsten Erhebung des Bezirks Wels Land, nämlich auf dem 504 Meter hohen Krailberg. Wir parken unterhalb des Berges und marschierten zuerst auf einer Straße um dann schließlich direttissima rauf auf den Berg zu navigieren. Man soll’s nicht glauben aber auch bei den paar Höhenmetern wird einem ganz schön heiß. Oben angekommen, wie erwartet – eh klar, Tibetische Gebetsfahnen. Da muss der Cache sein doch Irrtum – nach weiterer 10minütger Suche fanden wir schließlich den Schatz – recht gefinkelt versteckt. Auch hier ins Logbuch eingetragen – ein Glücksschwein deponiert und wieder runter aus den hohen Höhen. Beim Abstieg hätt ma uns noch fast vergangen.

Nach diesen 2 Caches hatten wir noch nicht genug – es sollte noch ein Weiterer, Schwierigerer, gefunden werden. Rein ins Cache-Mobil und auf nach Altenhof. Dieser Cache, “Am Rest der Eiszeit” , war dann um einiges interessanter & erlebnisreicher als die Anderen beiden. Es handelt sich dabei um einen sogenannten “Multi Cache”. Man muss dabei vom Startpunkt zu Zwischenzielen navigieren um dort erneut weitere Koordinaten für Zwischenziele oder das Endziel zu erhalten.

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2008_Geocaching_025 2008_Geocaching_041 Der erste Hinweis war schnell gefunden, direkt neben der “Straße der Verblichenen”. Danach gings rauf auf den Hausruck über einen äußerst steilen Hang (das ist genau mein Gelände ;-) ). Oben dann kurz gesucht aber mein geschultes Cache-Auge hat das Versteck gleich gefunden. Die weiteren Koordinaten eingetippt und weiter gehts zur Abseilstelle (!), einen Abbruch zu einer Schottergrube. Seil hatten wir natürlich nicht mit drum umgingen wir den Bruch. Danach noch mal über einen schönen Kamm marschiert zum Ende des Cache. Auch dieser wurde durch mein “geschultes” Auge flott gefunden. Am Fuße der eiszeitlichen Hügel ging es dann zurück zum Auto.

Auf einen weiteren Cache verzichteten wir zugunsten der Weißwürste beim Gasthaus Alfons, wo der Cache-Nachmittag gemütlich ausklang. Fazit – Geocaching ist eine nette Abwechslung zu einem Couch-Nachmittag. Es ist ganz witzig in einer Gegend herum zu hirschen die man so gar nicht kennt. Zudem ist ein Multicache, so wie “Am Rest der Eiszeit” wirklich interessant zu suchen. So was mach ma sicher wieder mal, zudem ist es eine gute Übung um mit dem GPS Gerät vertraut zu werden.

Eine Reaktion zu “[GC] Das Dach von Wels, Am Rest der Eiszeit, Hattrick”

  1. Wolfsblut

    Hallo Bernhard !

    Ein interessanter Bericht.
    Wußte gar nicht das Wels-Land einen 500-er Berg hat.
    Den muss ich gleich auf meine Bergliste setzen :-)

    Geocaching, die neumoderne Schnitzeljagd find ich super.
    Leider hab ich nur ein Geko201 mit einer Genauigkeit von höchstens 4m.
    Im Wald gehts meistens gar nicht.
    Geocaching ist deswegen nur etwas mit teure, sehr genaue GPS Geräte , oder ?
    Im Mühlviertel hätte ich schon einmal probiert Caches zu finden.
    Bis jetzt leider erfolglos *heul*.
    Aber für wettermäßig eher schlechtere Tage, ist es sicher ein sehr netter und spannender Zeitvertreib.
    Viel Spaß und Erfolg beim caching.

    Grüße Wolfsblut

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