Kleiner Schönberg (895 m)
Eigentlich wollten wir (Klaus & ich) heute, 22.05.2008 – Fronleichnam, wie in den letzten Jahren mit Leo eine Tour gehen – es sollte der Schönberg im Toten Gebirge werden. Leider war das Wetter eher mäßig und Leo dienstlich in China
. Nun ja so entschlossen wir uns am Nachmittag für eine (für mich) Hardcore Jagasteig Besteigung des kleinen Schönberg. Hier die wenigen (ich hatte keine Zeit zum fotografieren
) Fotos
.
Klaus, Wines & ich starteten kurz nach 15 Uhr bei der Grünberg Seilbahn. Von hier geht der gratis Shuttlebus zum Traunstein. So ein Pech um 10 Minuten den Bus versäumt und so trinken wir noch gach ein Seiterl und warten auf den Nächsten. Dieser brachte uns dann bis zum ersten Lainautunnel. Von da an marschierten wir zum Einstieg des Naturfreunde Steig.
Wir wählten dann jedoch, gleich anfangs, den Weg über einen kleinen Felsgrat. Danach ging es dann immer schön steil im Wald bergwärts. Immer wieder erhaschen wir beeindruckende Tiefblicke zum Traunsee. Noch ist es ein steiler bewachsener Waldsteig. Weiter oben wurde es dann felsiger und erdiger…wir durchsteigen einige erdige & lockere Rinnen. Das ist nicht wirklich meine große Freude – bei größerer Feuchtigkeit wäre das für mich der reinste Horror (es hat gsd nicht zu regnen begonnen)
Laut Wines war das aber das blödeste Stück und weit is ja nimma – wie imma
. Gott sei Dank müssen wir da nicht mehr runter. So richtig “schön” in meinem Sinne ist der Weg nicht – man muss schon sehr genau und konzentriert steigen – es geht doch ganz schön runter. Im oberen Teil (nach einem schönen Aussichts-Plateau) wurde es dann felsiger. Über kleinere Gratfelsen klettern wir getrost in Richtung Gipfel. Allzu viele Leute dürften dann hier doch nicht gehen, denn der Fels ist recht brüchig
Schließlich erfolgt nach einer Querung der Ausstieg zum Gipfel des Kleinen Schönberg. Ich muss gestehen dass ich wirklich froh war oben zu sein und dass der Jagasteig vorbei war. Wir machten dann eine ausgiebige Pause mit Gipfelbier bevor wir dann über den “Normalweg” (aka Wurzelweg) recht flott zur Forststraße abstiegen. Bei den Tunneln hatten wir dann das Glück noch den Bus (der im 45 Minuten Takt verkehrt) zu erwischen. Fazit – eine gute Erfahrung – ich war heilfroh als der Steig vorbei war. Alleine (ohne kundige Führung) würd ich mir so ein Unterfangen nicht antun – der kleine Schönberg kann es ganz schön in sich haben.
GPS Track der Tour (rechte Maustaste – speichern unter)