Hochmölbingrunde
Heute, 05.07.2008, ging es in ein mir gänzlich unbekanntes Gebiet, nämlich ins südwestliche, steirische, Tote Gebirge. Gundi, Margit, Klaus, Martin, Markus, Chris & ich marschierten von Huttererhöß über Schrocken, Kreuzspitze & die Mölbinge zur Hochmölbinghütte und dann über die Türkenkarscharte retour nach Hinterstoder. Eine laaange aber auch sehr aussichtsreiche Tour. Super wars. Hier die Fotos
zur Tour.
Wieder mal eine gipfeltreffen Tour
Klaus, Gundi & ich starteten um 07:15 in Schwanenstadt. Eine halbe Stunde später haben wir dann den Rest der Truppe beim Voralpenkreuz getroffen und sind dann nach Hinterstoder gerauscht. Noch schnell die Autos zum Dietlgut gestellt und los gehts.
Am Anfang gänzlich unsportlich, nämlich mit den Höss-Bergbahnen überwinden wir die ersten 1200 Höhenmeter. Den Aufstieg über die Piste wollten wir uns sparen da die Tour ohnehin lange genug ist. Die Bergfahrt schlägt sich mit stattlichen 12 € zu Buche (1 € AV Ermäßigung). Nach einigen Koordinationsschwierigkeiten beim Sessellift kamen wir schließlich gegen 09:00 Uhr oben an. Los gehts.
Die Huttererhöß – ein typisches Schigebiet – jede Menge Hütten – neu errichtete Pisten und natürlich ein “malerischer” Speichersee den man als Touristenattraktion verkauft. Nix wie weg von da und rüber zum Schrocken. Anfangs wandern wir noch über eine neue Schipiste, später über sanfte Wiesen um schließlich zum Schrockengrat zu kommen. Hier wurde die Sache schon alpiner. Über felsiges und gerölliges Gelände, teilweise gut versichert geht es den Grat hoch um dann nach ca. 50 Minuten zum Gipfel des Schrocken zu kommen. Leider hat es oben etwas zugezogen und so wird die Jacke notwendig. Das Panorama, wie erwartet sensationell.
Nach eine längeren Pause machen wir uns schließlich an die Höhenwanderung In leichtem auf und ab, immer am Kamm auf schottrigen Wegen geht es über Kreuzspitze, Hochmölbing & Mittermölbing zum Kleinmölbing. Gott sei Dank waren für heute keine Gewitter angesagt – in so eines möchte ich in diesem ausgesetzten Gelände nicht kommen. Dafür ist die Aussicht nach allen Seiten einfach einmalig – rechts der Stoderkamm – links Warscheneckgruppe und Angerkogel. Am Kleinmölbing hab ich dann noch meinen ersten Cache versteckt – wer wird den wohl als Erster suchen & hoffentlich finden?
Wir waren recht flott unterwegs, schließlich hatten wir es uns ja mit bergfexing Harry bei der Hochmölbinghütte um 12:00 Uhr ausgemacht. Eine halbe Stunde bis dahin sollt sich zwar nicht ausgehen aber steigen wir halt flott ab. Der Abstieg gestaltete sich dann vielseitig – oben schuttrig – unten sanftes & grünes Almgelände. Hier war dann auch das einzige Schneefeld zu überwinden bei dem sich Margit einen nassen Hintern holte
Kurz vor 13:00 Uhr erreichten wir dann schließlich die Hochmölbinghütte und siehe da “Jung Bergfexing & Oid Bergfexing” waren noch bei der Hütte. Harry ist mit seinen Eltern aufgestiegen. Natürlich gabs noch einen kurzen gemeinsamen Umtrunk…Gulasch, Käsekrainer, Bier und sonstiges ließen wir uns gut schmecken. Harry & Co verabschiedeten sich schließlich und wir tranken noch aus um den letzten Teil der Tour zu gehen. Nach der Hütte (wahrscheinlich noch etwas benommen
) gingen wir gleich mal falsch – beinahe wären wir nach Wörschach runter. Doch glücklicherweise bald genug bemerkt ging es rüber zum Weg nach Hinterstoder.
Immer leicht ansteigend ging es erst mal zur Sumperalm. Von da an dann runter zum Grimmingboden. Hier ist es wirklich fantastisch – eine schöne Landschaft und totale Einsamkeit – sehr schön. Wir wandern über den idyllischen Boden zur Graßeckalm. Von dort geht es dann noch ein letztes Mal rauf zur Türkenkarscharte. Oben wieder ein einmaliger Blick zum Priel. Mittlerweile hatte sich strahlender Sonnenschein eingestellt. Nach eine ausgiebigen Pause bei der Scharte war ging es dann nur mehr runter. Über die Bärenalm und vorbei am Gut Schafferreith kamen wir nach insgesamt 8,5 Stunden den Parkplatz wo unsere Autos auf uns warten
.
Eine ganz schön lange aber, so waren wir alle einer Meinung, sehr schöne Runde. Der Ausklang der Tour fand dann wieder in der Dorfschenke in Hinterstoder statt. Fazit – schöne & lange Tour. Dass diesmal nicht allzu viele Höhenmeter zurück gelegt werden mussten war wegen der Länge sehr angenehm. Besonders die abwechslungsreiche Landschaft & die homogene Gruppe haben den Reiz dieser Tour ausgemacht. Weitere werden hoffentlich folgen ![]()
Einen Bericht aus der Sicht von Markus gibts hier und Harrys Impressionen können hier begutachtet werden.
GPS Track der Tour (rechte Maustaste – speichern unter)
Am 7. Juli 2008 um 13:45 Uhr
[...] Beitrag auf Bernhard’s Seite [...]
Am 8. Juli 2008 um 07:54 Uhr
Gestern hob i nur kurz dein Bericht g’lesen – heut die Fotos ang’schaut… mich frisst der Neid – I MOG AAAAA!!!