Glingspitze (2433 m) & Weißgrubenkopf (2369 m)

CIMG8213 Geocache gefunden Harry beim Aufstiegt zum Haslloch Nach 2jähriger Riedingtal-Abstinenz (sieh hier!!) machten es Harry und ich am 15. und 16. Juli 2008 unsicher. Bei unserer Tour erklommen wir am ersten Tag bei eher mäßigem Wetter Glingspitze & Weißgrubenkopf. Weiters inspizierte ich meine Absturzstelle von vor 2 Jahren. Die Nacht verbrachten wir in der gastfreundlichen Franz Fischer Hütte. Hier die FotosLink-Image.

Bei mäßigem Wetter trafen sich Harry & ich am Pendlerparkplatz in Steyrermühl. Noch gach die Sachen umgeräumt und ab gings ins Salzburger Land. Je weiter nach Salzburg wir kamen umso mehr verdunkelten sich die Wolken aber immer positiv denken – “nachm Tauerntunnel is sicher sche”. Dem war nicht so – um 10:15 Uhr, nachdem wir mit dem Tälerbus von der Schliereralm zur Königalm gefahren waren, starteten wir unsere Tour.

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Unser erstes Ziel sollte das Haselloch sein. Bei dichter Bewölkung wanderten wir durch die feuchten Wiesen kontinuierlich bergwärts. Weiter südlich sah man schon dann und wann die Sonne blitzen aber vor uns die Nebelkarscharte machte ihren Namen alle Ehre. Nach einer Stunde erreichten wir schließlich bei einem zünftigen Wind das Haselloch. Hier am Schiereck bin ich vor fast genau 2 Jahren abgestürzt. Schaut man sich die Hänge an ist es schon fast ein Wunder das nicht mehr passiert ist bzw. ich nicht ums Leben gekommen bin.

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CIMG8254DSC_4717 Nach ausführlicher Begutachtung wanderten wir schließlich weiter in Richtung nebelverhangene Glingspitze. Der Weg feucht aber recht einfach. Es ist schon recht praktisch wenn man weit oben weg geht und so erreichten wir nach weiteren 1,25 Stunden kurz nach Mittag bei dichtem Nebel die Glingspitze. Es ist nicht wirklich einladend aber unterhalb des Gipfels war es wenigstens windstill. Nach einer kurzen Jausen Pause kam dann das Highlight auf der Glingspitze. Nämlich die Suche nach dem dort oben versteckten Geocache, welcher bis zum damaligen Zeitpunkt noch nicht gefunden wurde (FTF). Harry & ich suchten im Umfeld der Koordinaten die Steine ab aber der Cache zeigte sich nicht. Nach einiger Zeit hob ich dann einen Stein hoch und siehe da – da war er der Cache.

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CIMG8266 CIMG8217 Da hier oben ohnehin kaum Muggles anzutreffen sind hatten wir beide genug Zeit zu loggen. Harry mutierte dabei vom “bergfexing geo muggle” zum “bergfexing geocacher” ;-) Nachdem wir uns im Logbuch verewigt und getradet hatten machten wir uns auf zurück zum Haselloch. Von dort querten wir weglos unterhalb des Schiereck (was sich als nicht so klug heraus stellte) und stiegen dann zur Weißgrubenscharte und in der Folge zum Weißgrubenkopf auf. Schön langsam besserte sich das Wetter und wir wanderten entlang des Arnowegs, in ständigem auf und ab, zu unserem Quartier für die Nacht, nämlich zur Franz Fischer Hütte.

Dort war Gott sei Dank schon gut geheizt und nach 2 Bier und Schinkennudeln war die Motivation den Hausberg Stierkarkopf zu besteigen verflogen. Stattdessen genossen wir einen kurzweiligen Abend mit dem Hüttenwirt, 2 Hartbergern und einem bayrischen Original der schon fast überall oben war ;-) Nach dem obligatem Berglatein gings dann ab ins Lager.

Elevation Profile
GPS Track der Tour (rechte Maustaste – speichern unter)

4 Reaktionen zu “Glingspitze (2433 m) & Weißgrubenkopf (2369 m)”

  1. Andreas

    Ich war als Kind mit meinem Großvater ein paar Mal beim “Tappenkarsee” –> “Klinkspitze” (grob die Namen, an die ich mich erinnere, inder Nähe das “Weißeck”). Ist das dort, wo ihr wart? Oder bin ich gedanklich ganz woanders.

    Ich frag einfach, denn da ich die nächsten Jahre eh nicht hinkomme, lohnt es das Recherchieren und Suchen nicht.

    LG Andreas

    ~~~
    Hi Andreas,

    ja das ist genau dort wo wir waren…schöne Gegend…hinfahren lohnt sich.

    Gruß
    bernhard

  2. Boris

    Hi Bernhard und Harry!

    Gratulation zum FTF, freut mich, daß Ihr den Cache gefunden habt. Eine wirklich schöne Tourbeschreibung habt Ihr da erstellt. Wenn Ihr wollt verlinkt sie doch auch in Eurem Cachelog, dann können die anderen Cacher eine alternative Route planen, wenn sie wollen.

    Viel Erfolg weiterhin beim Cachen!

  3. Zusserer

    Seas Bernhard!

    Host in Harry a scho angsteckt ;)
    dann steht ja einem alpinen Rudelcaching nicht mehr viel im Weg :)

    Z.

  4. Andreas

    Ich hab damals von der Glingspitze grün angestaubte milchige Bergkistalle mitgenommen – die müssen im Fundus meines Vaters verschwunden sein. Mein Großvater lebt ja nun schon einige Jahre nicht mehr. Damals (ca. 15 Jahre her) waren wir einige Tage auf der Tappenkarseehütte (Steinesuchen & Bergsteigen). War echt Spitze!

    Freut mich, daß ich endlich einen Beitrag in deinem Blog entdeckt habe, der nicht ganz so weit aus meiner Welt ist.

    LG Andreas

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