Bischofsmütze (1446 m) / Brunnkogel (1708 m)
Wie schon im Vorjahr ging es auch heuer wieder auf Firmen-Bergtour. Leider tut sich bei den Touren ein beträchtlicher Schwund auf – mit dabei waren Andreas, Hansi, Martin (Bruder von Andreas) & ich. Ursprünglich war ja die Überschreitung der Hohen Schrott geplant aber aufgrund der Länge änderten wir die Tour und stiegen über den Franz Scheckenberger Steig auf die Bischofsmütze und in der Folge zum Brunnkogel auf. Der Abstieg erfolgte übers Hochleckenhaus & die Taferlklause. Hier die Fotos
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Kurz nach 08:00 Uhr starteten wir zu viert von der Taferlklause. Noch ist der Parkplatz nicht wirklich voll. Der Beginn des Wegs ist mir hinlänglich von den vielen Hochlecken-Besteigungen bekannt. Beim "Bründl" dann biegen wir vom Normalweg links ab und marschieren erstmal eine Weile auf einem neuen Ziehweg dahin. Nach einiger Zeit geht der Weg dann in einen mittlerweile gut ausgetretenen Wanderweg über (das war früher nicht so extrem der Fall).
Nach einigen Kehren bergwärts wurde es dann "interessanter" – man musste eine erste kleine Kletterstelle die jedoch keine Probleme machte überqueren. Danach gings durch eine Latschengasse im Latschenmeer rüber zum Gipfel der Bischofsmütze. Von unten sieht sie ja wie ein Kletter Zacken aus aber von hinten ist sie dann sehr einfach zu besteigen. Nach einer Pause starteten wir zum Finale.
Vorbei an einem Felszacken in der Brunnkogel-Wand gehts teilweise wandernd, teilweise kletternd bergwärts. Erdig, grasig, feucht…es ist recht abwechslungsreich aber Gott sei Dank nicht schwierig. Die Wegfindung ist eigentlich auch kein Problem wenn man ein bisschen Acht gibt. Für den Abstieg würde ich mir diesen Steig jedoch keinesfalls aussuchen…das wäre wohl eher unangenehm.
Nach etwas mehr als 2,5 Stunden verließen wir schließlich den Schatten der Brunnkogel-Wand und wanderten die letzten Meter zum schönen Gipfelkreuz des Brunnkogels. Hier herrschte, wie erwartet, reges treiben. Strahlender Sonnenschein, kein Lüftchen und Nebel im Flachland
– Herz was willst du mehr. Nach einer ausgiebigen Jausen- & Fotografier-Pause ging es dann in Richtung angenehmer Teil der Tour.
Bevor wir jedoch auf den Normalweg zum Hochleckenhaus kamen wanderten wir noch zum Mathias-Kogel – dort ist mittlerweile ein Gipfelkreuz auf dem großen Steinhaufen montiert. Danach ging es unterhalb des Hochleckenkogels zum Hochleckenhaus. Dort angekommen natürlich einiges los – nach einiger Zeit hielten wir dann doch unser Bier in der Hand und konnten auf die schöne Tour anstoßen. Auch kulinarisch bot sich uns einiges…Eierschwammerl mit Semmelknödel und Kaiserschmarrn…sehr leckern. Das hebt die Erwartungen für den Hüttenabschluss am Hochleckenhaus in 2 Wochen.
Nach der Pause stiegen wir dann übern den Normalweg zur Taferlklause ab, wobei sich uns im unteren Teil noch die schönsten Seiten des Herbst, nämlich die wunderbaren Farbspiele des Waldes, offenbarten. Nach in Summe 6 Stunden kamen wir wieder beim Parkplatz an, der mittlerweile komplett zugeparkt war. Der Ausklang fand dann, wie im letzten Jahr, bei Andreas in Altmünster statt. Fazit – der Aufstieg zum Brunnkogel über das hintere Aurachkar ist eine echte Alternative zum Standard-Weg, wobei man sich vor ein bisserl Kraxelei nicht fürchten sollte.
GPS Track der Tour (rechte Maustaste – speichern unter)
Am 14. Oktober 2008 um 20:55 Uhr
Hallo Bernhard !
Wieder einmal tolle Bilder und ein interessanter Steig auf einen Gipfel, den noch nicht jeder kennt (mich eingeschlossen).
Gruß
Wolfsblut