Nordalpenweg 2009 – Tag 5 – Raach am Hochgebirge – Semmering – Heimreise
Am letzen Tag der Tour am Nordalpenweg, 15.06.2009, starteten wir erneut recht zeitig und zwar um einen frühen Zug für die Heimreise zu erwischen
die dann doch länger gedauert hat als erwartet. Die Tour verlief wie erwartet ohne gröbere Troubles…außer jene mit der ÖBB. Hier die Fotos.
Nach einem sehr opulentem Frühstück im Gasthof Diewald, welches keine Wünsche offen ließ, starteten wir an diesem das erste mal bei Regen. Gott sei Dank hatten Robert und ich einen “Poooonchoooo” mit
Mit diesen stapften wir von Raach los in Richtung Maria Schutz. Bereits nach kurzer Zeit verließen wir die Straße und wanderten auf einem Forstweg zur, auf knapp 1000 m liegenden, Schanzkapelle.

Dieser schenkten wir wenig Be3achtung und wanderten weiter. Dieser Part stellte sich als der alpinste Teil dieser 4 Tage heraus. Es ging 300 m im Wald mäßig steil bergab. Steiler dürfte es für die Turnschuhe von Andi nicht sein – nächstes Jahr ist “richtiges” Schuhwerk angesagt. Von der Schanzenkapelle an hatten wir als ständigen Begleiter einen Schwarm Fliegen. Entweder war unser Geruch entsprechend oder das feucht-schwüle Wetter war schuld.

In Maria Schutz wanderten wir nach einer kurzen Pause bei der Walfahrtskirche vorbei – unser Ziel, der Semmering, direkt vor uns. Kurz nach Maria Schutz haben wir scheinbar eine Markierung übersehen und so absolvieren wir das letzte Stück in auf der Straße Richtung Semmering. Der Semmering hat wohl auch schon mal bessere Zeiten gesehen – riesige Hotels und einige baufällige Häuser.
Pünktlich um 10:00 Uhr erreichten wir schließlich unser Tourenziel – den Bahnhof Semmering. Hier war dann warten angesagt – lt. einem ÖBB’ler ca. 2 h Wartezeit – naja hilft nix. Nachdem wir uns kultiviert hatten fuhr plötzlich ein Zug ein – wir fragten erneut beim ÖBB’ler nach ob der nicht nach Mürzzuschlag fährt – er verneinte erst und dann rief er wir sollen laufen er hält doch. Gerade noch erwischten wir den mit Schülern überfüllten Zug.

In Mürzzuschlag stiegen wir dann aus und merkten zu spät dass am anderen Gleis ein Zug in Richtung Wien (unserer ursprünglichen Heimfahrts-Route) stand. Als wir davorstanden betätigten wir noch den Türöffner aber der Zug war schon im Rollen
Naja hilft ja nix – beim Schalter dann nach der schnellsten Verbindung erkundigt – diese führt über Stainach – na super – wären wir im Zug geblieben wären wir eine Stunde eher daheim gewesen.

Auch egal – so statteten wir dem Zielpunkt in Mürzzuschlag noch einen Besuch ab um dann von Mürzzuschlag via Bruck an der Mur via Leoben via Stainach Irdning nach Attnang Puchheim zu fahren. Um 16:00 Uhr kamen wir beim Auto wieder an.

Fazit zur Tour – es hat uns allen drei sehr getaugt. Wider erwarten hat uns auch der Burgenland-Teil gefallen. Das erste Jahr ist wohl ein Lehrjahr – auch das merkten wir – nächstes Jahr werden keine Touren mit vielen km mehr geplant – lieber moderat – so bleibt der Spaß nicht auf der Strecke. Auch eine Trinkblase ist nächstes Jahr im Rucksack. Besonders wichtig stellte sich heraus dass wir im Vorfeld die potenziellen Unterkünfte checkten. Wir freuen uns auf jeden Fall alle wieder auf die vier Tage nächstes Jahr die uns vom Semmering ins Gebiet der Rax und der Schneealpe führen.
Am 22. Juni 2009 um 19:56 Uhr
Coole Sache